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Überlegungen zur Atomkraft

21.01.2008

Ein unter Experten ganz besonders kontrovers diskutiertes Thema ist wohl die Umweltfreundlichkeit von Atomkraftwerken. Und dazu hatte ein Freund gerade eine grandiose Idee: Bei Atomkraftwerken besteht ja das Problem des unwiederbringlichen Landverlustes im Falle eines schweren Unglücks. Bei der Alternative „Verfeuerung fossiler Brennstoffe“ besteht das Problem des unwiederbringlichen Verlustes begrenzter Rohstoffe, die aber genau wie Land für die technologieverwöhnte Bevölkerung überlebensnotwendig sind. Da wollen wir uns als Atomkraftgegner auch mal nichts vormachen, wenn die fossilen Brennstoffe zu abrupt zu Neige gehen, wird das düsterste Konsequenzen für die Menschheit haben, Krieg, Hunger, Seuchen, Barbarei usw.TM eines Ausmaßes, dem gegenüber dürften die Grauen des 2. WK dann als kleines Vorab-Scharmützel in der Geschiche relativiert werden. Naja, zurück zum Thema: Es ist rational eine ziemlich schwierige Entscheidung, ob nun lieber Atomkraft oder Kohlekraft… Frankreich hat das Problem des Landverlustes erkannt und eine elegante Lösung gefunden: Atomkraftwerke werden möglichst in (Ost-)Grenznähe gebaut, das ist superpraktisch für den Stromexport und ganz nebenbei wird dadurch der Landverlust im Falle eines schweren Unfalls auf ein Minimum reduziert.
Die Idee meines Freundes war nun, dieses Konzept aufzugreifen und schwimmende Atomkraftwerke an der Küste zu errichten. Mit guten Raketenmotoren ausgestattet, könnten diese im Falle eines Unfalls schnell aufs offene Meer verbracht und dort versenkt werden. Dadurch würden die Landschäden minimiert und der verbleibende Schaden auch optimal auf die Nachbarstaaten sozialisiert. Ausserdem haben Amerikaner und Russen viel Erfahrung mit Unfällen mit radioaktivem Material auf offener See, an der sie uns für die Katastrophenplanung sicher gerne teilhaben lassen.

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One comment

  1. […] Es fällt nicht schwer, sich ungefähr vorzustellen, wie viel Arbeit das ist – mit gebrochenen Englischkenntnissen – “mal eben” Untertitel für dieses essentielle Pflichtprogramm der politischen Bildung unter anderem für unsere irischen Unions-Mitbürger zu basteln. Und jetzt muss ich lesen, dass das Referendum doch schon am 12. Juni stattfindet! *Schluck* Die Chancen, dass dieses hochwertige Lehrmaterial im Zielgebiet noch rechtzeitig die Runde macht, dürften also minimal sein. Naja, es gibt schlimmeres… Zum Beispiel Reaktorunfälle… […]



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