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Zufriedene Schafe bei Quarks & Co

03.03.2008

Nachdem es in der Vergangenheit schon fett Ärger gegeben hat, weil im ÖR Alternativ- und Wunderheiler wahrheitsgemäß als Schauspieler ohne jegliche unerklärliche, übernatürliche Kräfte dargestellt wurden, ist man wohl vorsichtiger geworden. In der Sendung „Wie wirksam sind unsere Medikamente“ erfahren wir, dass man den Beipackzettel lesen sollte und dass man die Infos, wenn einem die Schrift zu klein ist, auch im Internet findet. Da sind die Redakteure wohl mal auf Nummer sicher gegangen, denn die Tatsache, dass man den Beipackzettel oder sonst irgendwelche konkreten Informationen auf .de Domains eben NICHT im Netz findet, weil es dem Hersteller eines Medikaments wegen anachronistischer Geheimgesetze verboten ist, Informationen wie Wirksamkeit, Risiken oder Nebenwirkungen über Medikamente der Allgemeinheit zugänglich zu machen, hätte so manchen Zuschauer sicher verunsichert.
Zwecks Mehrwert für den Leser sei an dieser Stelle dann noch kurz darauf hingewiesen, dass, wenn man wirklich konkrete Infos auf Deutsch über ein Medikament im Netz finden will, man bei der Suchmaschine am besten einstellt „nur Ergebnisse aus Österreich anzeigen“.

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2 Kommentare

  1. Hey, „Zufriedene Schafe“ busy? Keine Lust mehr?


  2. Weder noch… Die jüngsten polit. Ereignisse z.B. in Hessen oder in der Bundes-SPD machen es irgendwie sehr schwer, passende Worte zu finden…



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