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Mit gezielter Überwachung den Terror in den Griff bekommen

08.04.2008

Schäubli warnt uns ja laufend, irgendwelche Anschläge stünden direkt bevor, wir brauchen mehr 1984, mehr DDR, mehr dies und das, die Liste der Begehrlichkeiten wächst pausenlos.
Wenn man sich die „Anschläge“ in England, Spanien und so aber mal genau anschaut, könnte gerade ein stärkerer allgemeiner Überwachungsdruck Anschläge herausfordern!
Mal ehrlich, wenn jemand wirklich „Terror“ machen will, damit unsere Jungs aus Afghanistan abziehen oder kein Schweinefleisch mehr essen oder was weiss ich, also wenn jemand uns psychisch und materiell wirklich kaputt machen will, dann würde er vermutlich eher zu den bewährten Sabotagetaktiken des 1. WK und 2. WK zurückgreifen. Aufwand min, Schaden max.
Wenn man sich mal so überlegt, was man in der heutigen extrem technologie- und infrastrukturabhängigen Zeit alles so anstellen könnte, wenn man Terrorist wäre, und diese Ideen dann mit den realen Taten der echten Terroristen vergleicht, kann man eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass es den Terroristen nicht um Bodycount und sichere Strafvereitelung geht, sondern vor allem um den STYLE der Macht!
Rapper verzichten ja auch ganz bewusst auf Melodie, so verzichten Terroristen ganz bewusst auf leichte Ziele:
So ist es an Flughäfen total verboten, seine Koffer stehen zu lassen, könnte ja eine Bombe drin sein. Warum sollte jemand AUSGERECHNET auf einem Flughafen eine Kofferbombe abstellen, wo die doch vollgestopft mit Wachpersonal und Videokameras sind? Genau! Eben WEIL die vollgestopft mit Wachpersonal und Videokameras sind. Die Überwindung von strengen „Sicherheitsmaßnahmen“, möglichst durch Selbstaufopferung, scheint irgendwie eine ganz wichtige Zutat eines „islamistischen“ Terroranschlags zu sein, so wie Drogen & Knast eine ganz wichtige Zutat eines Gangsterigen Raps zu sein scheinen. Deshalb kann der Terror mit geeigneten Sicherheitsmaßnahmen durchaus beeinflusst werden. Hier einige Beispiele:

Technisch aufgerüstete Reisepässe
Vorteil: Die Terroristen übertreten illegal oder zumindest anonym Grenzen und sind daher im Anschlagsland nicht zu Hause. Daher wissen Sie auch nicht so genau, wo sich ein Anschlag besonders lohnt.

Internet-Überwachung
Vorteil: Man sucht im Internet nach Bombenbauanleitungen und bekommt diese möglicherweise statt von anderen Terroristen vom Geheimdienst, mit unnötig schwer beschaffbaren Chemikalien, unnötig schweren Syntheserezepten und anderen kleinen Fehlern.

Video-Überwachung
Vorteil: Man kann den Ort der Sprengung damit magisch anziehen, besonders wenn die Kamera das On-Screen Datum falsch eingestellt hat. Andere Orte, „wo es richtig weh tun würde“, z.B. Eisenbahn- oder Autobahnbrücken oder Demonstrationsmärsche bleiben verschont.

Insgesamt sollte die Überwachung als Anschlags-Nährboden aber behutsam dosiert sein. Mit Blick auf Grossbritanien dürfte Deutschland da allerdings derzeit ausserhalb der Gefahrenzone liegen, kann Schäubli also ruhig noch ein paar Maßnahmen nachlegen 😉

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