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Meudalherr mal wieder ohne institutionelle Anleger

03.07.2008

Schade eigentlich, dass die institutionellen Anleger (also wohl vor allem die amerikanischen Pensionsfonds, aber auch Deutsche Banken, Versicherungen, Genossenschaften usw.) bei diesen Meudalismuskritischen Schriften so selten oder gar nicht erwähnt werden. Denn im Gegensatz zu Privatpersonen, die ihr Vermögen ja wenigstens durch Spenden wieder los werden können, und politischen Einfluß nehmen können, aber nicht müssen, sind bei diesen institutionellen Anlegern die Gewinnrücklagen wirklich futsch. Für immer. Und die politische Einflußnahme dieser Einrichtungen ist ja sowieso ganz offiziell. Sie trotzdem einfach als nicht emanzipierte Vertreter ihrer mehr oder weniger freiwilligen Geldgeber (also der Rentensparer, Versicherungsnehmer oder was auch immer) anzusehen oder sie einfach unter den Tisch fallen zu lassen dürfte allerdings eine Vereinfachung mit schlimmen Konsequenzen sein.
Also auf jeden Fall fände ich das schon sehr schön, wenn meudalismuskritische Autoren wie der Meudalherr oder der Wozniewski sich auch mal verstärkt mit diesen sogenannten institutionellen Anlegern beschäftigen würden.
Das wollte ich nur mal gesagt haben.

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